Evangelischer Medienkongress beleuchtet Krisenberichterstattung

epd-Logo Köln (epd). Die Berichterstattung über Krisen und Katastrophenfälle ist Thema der ersten Evangelischen Medienkongresses an diesem Mittwoch und Donnerstag in Köln. Auf dem Kongress der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sollen vor allem ethische Fragen diskutiert werden. Das Internet habe die Berichterstattung beschleunigt und dabei die Schnelligkeit zuweilen vor die Seriosität und die Personalisierung oft vor das Ereignis gestellt, hieß es vorab.

Experten aus Journalismus, Politik und Kirche wollen darüber sprechen, wie beispielsweise seriös über eine Massenpanik wie nach der Loveparade in Duisburg berichtet werden kann. Auch der Druck auf Redakteure und Kameraleute soll zur Sprache kommen, "die die besten Bilder gleich als Erste liefern sollen und zugleich Opfer und Angehörige in ihrer Würde schützen wollen". Außerdem geht es um die grundlegende Frage, ob "wirklich nur schlechte Neuigkeiten gute Nachrichten" sind.

Erwartet werden zu dem zweitägigen Kongress im Kölner Funkhaus Wallrafplatz des WDR unter anderen der amtierende EKD-Ratsvorsitzende und rheinische Präses Nikolaus Schneider, der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU), WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff sowie die Chefredakteure Thomas Baumann (ARD) und Peter Kloeppel (RTL).

Internet: www.rundfunk.evangelisch.de/veranstaltungen/evangelischer-medienkongress

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