Beckstein: Kurze Amtszeit war Gottes Wille

epd-Logo Hamburg (epd). Günter Beckstein hält es für Gottes Wille, dass er nur ein Jahr lang bayerischer Ministerpräsident war. "Ich bin in Gottes Hand, und so, wie es gekommen ist, war es eben der Wille meines Herrgotts", sagte der 66 Jahre alte CSU-Politiker der aktuellen Ausgabe des "Zeit-Magazins". Er sei zudem ein Mensch, der aus seiner religiösen Prägung nie einen Hehl gemacht hat, sagte Beckstein, der seit Mai 2009 als Synoden-Vizepräses an der Spitze des Kirchenparlaments der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mitarbeitet.

Nach seinem Rücktritt infolge schlechter Wahlergebnisse im Oktober 2008 habe ihm die Figur des heiligen Antonius, eines Bettlers, sehr geholfen, berichtete Beckstein: "Antonius hat mir immer gesagt: Jeder Mensch ist gleich viel Wert vor dem Herrgott, der Bettler ist genau so viel Wert wie der Ministerpräsident, der demente Mensch genauso viel wie der Nobelpreisträger."

09. September 2010

Weitere epd-Meldungen

erweiterte Suche

 


Lutherdekade und Reformationsjubiläum

2017 - 500 Jahre Reformation

Weltweit wird 2017 das Reformationsjubiläum gefeiert. Mit der Lutherdekade bereiten sich Kirche und Staat auf den 500. Jahrestags des Thesenanschlags in Wittenberg vor.

 


EKD-Newsletter

Jetzt anmelden

Immer gut informiert mit dem Newsletter der EKD: kostenlos und schnell.

 


Pressestelle

Zur Pressestelle der EKD

Und wenn die Pressestelle etwas für Sie tun kann ...