EKD-Ratsvorsitzender kritisiert Vorgehen Israels

Baden-Baden (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat das Vorgehen der israelischen Armee im besetzten Westjordanland kritisiert. Die Zerstörung aller palästinensischen Infrastrukturen verursache viel Leid und sei ungerecht, sagte Kock im Südwestrundfunk (Baden-Baden). Dies müsse kritisch angesprochen werden, auch wenn man die Sorgen der Israels um seine Existenz nachvollziehen könne. Die Stimmung werde von islamistischen Ideologen angeheizt, die die Vernichtung Israels wollten. «Die Menschenrechte sind nicht teilbar und sie dürfen den Palästinensern nicht vorenthalten werden», sagte der Ratsvorsitzende. «Nicht jede Kritik an Israel ist Antisemitismus», fügte er hinzu.



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